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| Der Schwertbrüderbund war einst ein Traum, den die alten Königreiche Caldor und Kargath gemeinsam träumten, eine Vision der Freundschaft und Treue, der Loyalität und des Respekts. Viel Zeit ist seitdem vergangen, aus den Trümmer des Königreiches Caldor entstand nach einer Zeit des Schattens das junge Reich Valariot. Jahre in welchen die Dunkelheit und das Vergessen das sanfte Licht des Tales von Derdûwaths zu ersticken suchten.. Und beinahe wäre es auch gelungen. Doch nun wacht wieder ein von den Erben der Gründerväter eingesetzter Legat über dieses Symbol der gemeinsamen Vergangenheit, über die neue Chance auf eine gemeinsame Zukunft. Derdûwath, das ist die Heimat der Hoffnungen beider Nachbarn Kargath und Valariot, es ist die Flamme des Bündnisses welches erneut geschlossen wurde. |
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| alte Heradik Zu der Zeit seiner Gründung, getreu seiner Erbauer, trug das Wappen von Derdûwath, das gleichzeitig auch das Wappen des Schwertbrüderbundes sein sollte, die Farben des Königreiches Caldor und des Königreiches Kargath. Am Fußende fand sich ein gräulicher Bogen mit einer golden-roten Rose, als Zeichen für Majere, den Gotter der Diplomatie und Schutzpatron des Schwertbrüderbundes. |
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| heutige Heradik Das alte, längst vergessene Wappen der Provinz Derdûwath hat durch die Erlösung des vergessenen Königs Doriath Sianmar seinen Weg zurück in die Erinnerungen der Kargathianer und Valaren gefunden. Es hat ein neues Gesicht, in dem sich beide Reiche zu gleichen Teilen wiederfinden. |
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| Dabei wurde das Wappen Caldors durch den goldenen Greifen der Schattenstürmer ersetzt. Der gäuliche Bogen erlaubt heuer die Möglichkeit einer persönlichen Note. Während alle Männer und Frauen Derdûwaths dieses Wappen tragen dürfen ist es nur dem Legaten und den Rittern des Schwertebrüderbundes gestattet auch einen zweigeteilten Wappenrock zu tragen. |
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Geografie seit je her "Suchender, höre meine Worte. Dunkle Wolken liegen am Horizont und die Stimme in meinem Herzen spricht mit Bedauern. Deshalb liegen diese Zeilen vor dir. Was mein Auge sieht, was mein Fuß berührt, was mein Herz erfreut darf nicht vergessen werden. Ich bin Isdargil, Legat der Schwertbrüderprovinz Derdûwath zur Herrscherzeit König Doriath Sianmars, und ich will kuenden von meiner Heimat. Unsere Provinz liegt im großen Tal Derdûwath. Geborgen im mächtigen Gebirge Angaram, umgeben von seinen starken Felsen, liegt dieses Tal im Norden des glänzenden Asturan und im Süden des nördlichen Caldor. Dichte Nadelwälder durchziehen das ganze Tal vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Diese Wälder sind Heimat vieler meines Volkes. Mehrere Siedlungen liegen in diesen Wäldern, gut verborgen und versorgt. Häuser und Hütten sind mehr oder weniger befestigt, aber alle sind Sie angelegt, daß Sie den Frieden des Waldes nicht stören und dennoch den Ansprüchen der Bewohner genügen. Viele in diesen Siedlungen sind Jäger und Waldläufer, die von dem leben, was der Wald bietet. Aber auch über die Handelstrassen kommen viele Waren, die das Tal braucht. Aufgrund der wenigen Bodenschätze hat sich das Volk unserer Provinz daran gemacht, das zu verarbeiten, was die Oberfläche des Tals bietet und was der Handel mit Kargath und Caldor bringt. Die Handwerker von Derdûwath sind geschickte Kunstwerker mit Holz und Metall. Aus unserer Provinz stammen hochwertige Gebrauchsgegenstände und Schmuckstücke, sowie manch wertvolle Waffe oder Rüstung. Im Nordwesten der Provinz liegt der Ranail-See. Er bietet uns eine wichtige Quelle für Nahrung durch Fischfang und die Knochen einige Fischarten können zu filigranen Schmuckstücken verarbeitet werden. Hier, am westlichen Rande des Pulnogh-Waldes gibt es mehrere Siedlungen, die vom See leben und den Rest des Tals versorgen. Im Zentrum des Tals, direkt an den Hängen des Angaram liegt die einzige Stadt der Provinz, Adarec. Sie ist erbaut um den uralten Tempel von Majere, dem Schutzpatron von Derduvath. Die Burg des Schwertbruederbundes ruht im Nordwesten, zwischen dem RanaSee und der Stadt Adarec. Hier hat der Legat seine Heimat zusammen mit den sechs Ratsherren der Provinz, die zum gleichen Teil aus Kargath und Caldor stammen. Zwischen den südlichen Ausläufern des Angaram und dem großen Wald liegt eine weite Ebene, die nur von mehreren Handelsstrassen durchzogen ist. Feinde, die Adarec oder Siedlungen im Wald angreifen wollen können hier sehr früh erspäht werden. So können die Wächter der Wälder und Grenzläefer, die mir unterstellt sind, schnell die Bevölkerung über die Bedrohung informieren und die Verteidigung rechtzeitig einleiten. Aber unser Tal wurde nie direkt vom Bösen bedroht. Der Angaram ist aufgrund seiner rauhen Natur und dank dem Segen Majeres ein starker Schutz vor den Schatten im Nordosten. Und im Süden wacht Asturan über uns. Vielmehr haben sich die disziplinierten Krieger und Ritter unserer Provinz an Kämpfen in Schwarzenfels und weiter im Osten beteiligt, oder haben die Kleriker auf diplomatischen Missionen begleitet. Im Nordosten des Tals liegen die Höhlen der Einkehr. Sie sind für die Kleriker Majeres ein heiliger und wichtiger Ort. Wer Sie angelegt hat, ist selbst dem ältesten unter uns nicht bekannt. Auch kann der weiseste Zwerg nicht entscheiden, ob diese Höhlen natürlichen Ursprungs sind oder gegraben wurden. Sicher ist, daß die Kleriker in der Zeit des Phönix die Höhlen säuberten und segneten. Viele Segenssprüche und Litaneien in der alten Schrift zieren die langgezogenen Höhlenwände. Zusätzlich sorgt das Rauschen des Silberquells, einem kleinen Wasserfall der unterirdisch den Rana-See speist, für eine beruhigende Klangkulisse in den vordersten Kammern. Ich höre diese Stimme auch in meinem Herzen und Sie warnt mich. Etwas nähert sich mit den Wolken im Süden und ich bin mir nicht sicher, was geschehen wird. Möge Majere uns alle leiten.." |
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heutige Gesellschaftsordnung |
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heutige Religion |
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Wie schon vor vierhundert Jahren spielt der Glaube an Majere (der Traumdeuter), den Schutzpatron Derdûwaths und Gott der Verhandlung und der Träume eine wichtige Rolle im Selbstverständnis der Provinz Derdûwath, doch neben Majere und anderen Göttern des Lichts haben sich weitere Gottheiten in den Herzen der Bewohner der Schwertbrüderprovinz ihren Platz gesucht, denn mit Valariot kamen die Sigmariten wieder nach Derdûwath und nahmen ihren angestammten Platz im Klerus der Provinz | ||||||||||||||||
| wieder ein. Gleichzeitig folgt der neue Legat den Worten und Riten der Göttin Mishakal. Und mit diesem Bund des Glaubens kam auch die Kirche des Lichts, welche den valarischen und kargathianischen mit vielerlei anderen Glaubensgemeinschaften des Lichts verbindet und eine Brücke der Verständigung und Übereinkunft zwischen den Kindern des Lichts zu schlagen versucht. | |||||||||||||||||
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Die Höhlen der Einkehr sind ein alter Wallfahrstort Majeres. Einst waren hier uralte Überlieferungen der Priester des Majere aus der Zeit vor dem Herrn der Schmach in die Wände gemeißelt. Legenden berichten, dass in jenen Höhlen manch Antwort durch das versinken in die eigenen Gedanken gefunden werden kann. |
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Dem Weg Mishakals (die Sternenkönigin), welcher unter anderem vom Legaten Wismerhill begangen wird, kann man in Derdûwath ebenfalls folgen. Sowohl in Minas Tyrcrist, als auch in Adareg, sind auf Anweisung des Legaten Schreine errichtet worden. Diese werden von zwei Mishakalklerikern gehegt, um das Anlitz der Göttin in Derdûwath zu ehren und ihre Anhängerschaft zu mehren. | ||||||||||||||||
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Neben den aus Kargath stammenden Göttern Majere und Mishakal gibt es noch eine dritte, stark verehrte Gottheit in Derduwath. Sigmar (der Patron der Menschheit). Sigmar Heldenhammer wird hauptsächlich von den Schattenstürmern aus Valariot verehrt. Sowohl in der Burg Greifenwacht, als auch in alle Dörfern gibt es Sigmarschreine. In Adareg wurde 38 n.d.S. ein Sigmartempel errichtet. 39 n.d.S. wurde in Minas Tyrchrist eine Kapelle im Burghof eingeweiht. Sigmar wird ausschließlich von Menschen verehrt. | ||||||||||||||||
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